Icon Zitate Wilhelm Freiherr von Humboldt, deutscher Philosoph und Staatsmann
 (* 22.6.1767 in Potsdam - † 8.4.1835 in Tegel)


A  •  D  •  E  •  G  •  I  •  K  •  M  •  N

A

  1. Alles, was sich zu lange hinschleppt, ehe es zu etwas nur irgend Sichtbarem wird, verliert an Interesse.
  2. Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.

D

  1. Das Alter ist ein natürlicher, menschlicher Zustand, dem Gott seine eigenen Gefühle geschenkt hat, die ihre eigenen Freuden in sich tragen.
  2. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen.
  3. Das Erste und Wichtigste im Leben ist, daß man sich selbst zu beherrschen sucht.
  4. Das Setzen ins Gleichgewicht wird oft nur dadurch erreicht, daß man viel Schmerz, physischen und moralischen, in sein Dasein mit aufnimmt.
  5. Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.
  6. Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

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E

  1. Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer beruhigenderer Allgemeinheit übersieht.
  2. Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag.

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G

  1. Gewiss ist es fast noch wichtiger wie der Mensch sein Schiksal nimmt, als wie es ist.

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I

  1. Ich finde das Alter nicht arm an Freuden; Farben und Quellen dieser Freuden sind nur anders.
  2. Ich halte die Selbsterkenntnis für schwierig und selten, die Selbsttäuschung dagegen für sehr leicht und gewöhnlich.
  3. Ideen sind das einzig Wahrhaftige im Leben.

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K

  1. Kein Mensch ist unersetzbar.

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M

  1. Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.

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N

  1. Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

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Tagesinfo:

Heute ist Montag, der 12. April 2021, der 102. Tag im Jahr, die 16. Kalenderwoche, noch 263 bis Silvester.


Namenstage:

Herta • Julius • Zeno


Bauernspruch:

Ist der April zu warm und schön, kann der Mai noch Schneeflocken seh'n.