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Seit 1999 werben die deutschen Bäckereien am letzten Freitag im
September mit dem Tag des Butterbrotes
für eine gesunde Pausenmahlzeit.
Sie ist eine heiße Schnitte, buchstäblich sogar, wenn sie direkt aus dem Ofen
kommt: Das Butterbrot muß sich, anders als noch in der Generation unserer Eltern und Großeltern,
heute neben süßen und herzhaften, meist aber wenig gesunden Pausensnacks behaupten.
Damit das Butterbrot diesen täglichen Wettkampf nicht langfristig verliert, rief die
Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) den Tag des Butterbrotes
aus und stimmt damit jedes Jahr wieder in eine gar nicht so kleine Fangemeinde des Butterbrotes
ein, die sich sogar schon im Internet mit dem Slogan „Rettet das Butterbrot“ organisiert
hat. Hier wird sogar regelmäßig die „Schnitte des Jahres“ gekürt.
Ganz so weit geht die CMA noch nicht. Gleichwohl haben ihre Marketing-Strategen Ideen
entwickelt, dank derer das Butterbrot an der Basis - also beim Einkauf in den Bäckereien -
als unbedingt zu konsumierendes, weil gesundes Lebensmittel in den Köpfen der Verbraucher
präsent sein soll.
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